Online SammlungenGregorianisch-Etruskisches Museum

Saal I. Urgeschichte

Saal II. Regolini Galassi-Grab

Saal III. Bronzen

Saal IV. Steine (Epigrafen und Skulpturen)

Säle V und VI. Architektur- und Votiv-Terrakotten

Säle VII und VIII. Etruskischer und römischer Schmuck

Saal IX. Sammlung Guglielmi

Säle X und XI. Aschenurnen aus hellenistischer Zeit

Saal XII. Sammlung Bonifacio Falcioni

Saal XIII. Terrakotta-Sarkophage aus Tuscania

Saal XIV. Antiquarium Romanum, Bronzen und Silbergegenstände

Saal XV. Antiquarium Romanum, Terrakotta-, Glas-, Elfenbeinobjekte

Saal XVI. Antiquarium Romanum, Ager Vaticanus

Säle XVII und XVIII. Vasensammlung, schwarzfigurige Keramik aus Korinth, Lakonien und Attika

Saal XIX. Vasensammlung, schwarz- und rotfigurige attische Keramik

Saal XX. Sammlung Astarita, griechische und etruskische Keramik

Saal XXI. Vasensammlung, rotfigurige attische Keramik

Saal XXII. Sammlung von Gefäßen, rotfigurige großgriechische und etruskische Keramik

Das von Papst Gregor XVI. 1837 gegründete Museum beherbergt vorwiegend Objekte, die ab 1828 bei den Ausgrabungen der antiken Stätten in Süd-Etrurien (gehörte damals zum Kirchenstaat und entsricht heute dem Gebiet des nördlichen Latium) aufgefunden wurden. Mit der Auflösung des Kirchenstaats 1870 und dem Ende seiner Hoheitsrechte verfallen auch die Zuständigkeiten des Museums, das von da an nicht mehr mit Ausgrabungsmaterial bestückt wird, sondern lediglich mit sporadischen Ankäufen aus archäologischen Sammlungen von außergewöhnlicher Bedeutung: der Ankauf der Sammlung Falcioni (1898), die Schenkungen von Benedetto Guglielmi 1935 und von Mario Astarita 1967, der Ankauf der Sammlung Giacinto Guglielmi 1987. Im Museum befinden sich Gegenstände aus dem 9. Bis 1. Jh. v. Chr., aus der Eisenzeit bis zur fortschreitenden und schließlich definitiven Gründung der etruskischen Städte innerhalb der Struktur des römischen Staats. Die tausendjährige Geschichte des etruskischen Volks wird hier von den Keramik-, Bronze-, Silber- und Goldobjekten erzählt, die ein blühendes Handwerk und eine besondere künstlerische Kultur belegen. Bestandteil des Museums ist eine große Sammlung griechischer Gefäße, die in etruskischen Nekropolen entdeckt worden waren, und italiotischer Vasen (in den hellenisierten Städten Süditaliens hergestellt), die es ermöglicht, die Geschichte der antiken Malerei anhand der großartigen Produktion von Töpfern und Keramikmalern zurückzuverfolgen. Zum etruskischen Museum gehört auch eine Abteilung mit römischen Altertümern (Antiquarium Romanum), die entweder aus Rom selbst oder aus Latium stammen, mit Bronze- und Glasobjekten, Architektur-Terrakotten und Keramik für den alltäglichen Gebrauch. Das Museum ist im Palazzetto Innocenz’ VIII. (1484-1492) und im angrenzenden Gebäude aus der Zeit Pius’ IV. (1559-1565), untergebracht, wo auch noch Teile der ursprünglichen Freskendekoration zu bewundern sind, darunter Werke von Federico Barocci und Federico Zuccari (1563) und die Heiligen Titus und Niccolò Circignani delle Pomarance (1564).

Bedeutendste Monographien (nur Italienisch)